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Die zehn häufigsten Fragen

 

  • 1. Wie aufwendig ist die Zusatzqualifikation?

Die obligatorisch angebotenen Fachdidaktikveranstaltungen am Seminar sind in die Ausbildung integriert und erfordern keinen zusätzlichen Zeitaufwand. Die fakultativ angebotenen Hospitationen, die in einzelnen Fächern wie Englisch angeboten werden, bedeuten etwas Mehraufwand, der jedoch minimiert wird, wenn Auszubildende an benachbarten Schulen kooperieren.

 

  • 2. Nützt mir diese Qualifikation überhaupt für meine spätere Tätigkeit an der Schule?

Zwischen der überwiegenden Mehrzahl der Grundschulen und Gymnasien gibt es langjährige  Kooperationen, die nicht zuletzt durch die Verkürzung der Gymnasialzeit an Bedeutung gewonnen haben und immer professioneller gestaltet werden. Zunehmend werden von den Schulen Stellen für Kolleg/-innen ausgeschrieben, die vor Ort den Bereich des Übergangs  betreuen.

 

  • 3. Spielt der Übergang von der Grundschule ans Gymnasium überhaupt eine so große Rolle in der schulischen Bildung?

Die Akzeptanz des Gymnasiums in der Öffentlichkeit ist groß; deshalb müssen Grundschul- und Gymnasiallehrkräfte eng zusammenarbeiten, um im Übergang insbesondere Eltern professionell beraten zu können. Der Übergang selbst wird als entscheidend für die Zukunftschancen der Kinder angesehen, gelingt aber nur dann optimal, wenn die Kinder an dieser Schnittstelle einen organischen Übergang erfahren.

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  • 4. Liegen Gymnasium und Grundschule in ihrer Grundorientierung nicht zu weit auseinander?

Durch den neuen Bildungsplan ist eine gemeinsame didaktische Orientierung gegeben, die eine entscheidende Grundlage für die schulartübergreifende Kooperation darstellt.

 

  • 5. Gibt es überhaupt dieselben Fächer an den beiden Schularten?

Beide Schularten beinhalten nach wie vor „klasssiche“ Fächer wie Deutsch und Mathematik; der Fremdsprachenfrühbeginn in der Grundschule legt eine enge Kooperation des Faches Englisch sowie des Fachs Französisch in der Rheinschiene an Grundschule und Gymnasium nahe. Der Grundschulfächerverbund „Mensch, Natur und Kultur“ weist eine starke Affinität zu den musisch-künstlerischen Fächern sowie zum Fach „Naturphänomene“ am Gymnasium auf.

 

  • 6. Kann ich mich in  allen meinen Fächern weiter qualifizieren?

Grundsätzlich besteht für alle Fächer ein Angebot; dennoch sollten sich die Auszubildenden aus ökonomischen Gründen entscheiden, in welchem ihrer Fachdidaktiken sie sich vorrangig qualifizieren möchten. Hospitationen in der Schule sind selbstverständlich in allen Fächern möglich.

 

  • 7. Sind Mentor/-innen und Kolleg/-innen an den Schulen in das Projekt integriert?

Über Mentorentagungen und andere Fortbildungsangebote auch von Seiten der Regierungspräsidien werden die Kolleg/-innen an den Schulen angesprochen. Bei den Hospitationen an der Schule werden die Mentoren quasi selbstredend mit einbezogen.

 

  • 8. Gibt es Ressentiments zwischen den Kolleg/-innen der beiden Schularten?

Die individuelle und professionelle Zusammenarbeit der Auszubildenden hat dazu geführt, dass Vorurteile gegenüber den Schularten abgebaut wurden und erst gar nicht entstehen konnten.

 

  • 9. Kann ich mir diese Konzeption nicht auch auf theoretischem Weg erwerben?

Die Konzeption lebt von der persönlichen Begegnung zwischen den Kolleg/-innen beider Schularten sowie der praktischen Durchführung einzelner methodischer Ansätze und ganz besonders von konkreten Einblicken in den Unterricht der anderen Schulart.

 

  • 10. Welche Rolle spielt die Portfolioarbeit in dem Konzept?

Das Portfolio ist das Instrument des Übergangs, indem es die Kompetenzen der Schüler/-innen individuell dokumentiert und den Lernprozess reflektiert. Die Technik der Portoflioarbeit als Teil der Methodenkompetenz wird am Seminar Heilbronn in vielen Fächern wie Deutsch, Englisch und Bildende Kunst erprobt und weiterentwickelt.

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